Rassismus/Antisemitismus in Social Media

Ab 7. Klasse | Weltanschauung, Kultur, Nationalität | digital + analog

  • 3 Stunden
  • Preis nach Absprache
  • Online-Sitzung oder Vor-Ort

Inhalte und Ablauf

Medien transportieren Meinungen, setzen Bilder und üben Einfluss auf unsere politische Willensbildung. Wenn auf Facebook, Twitter, Instagram oder TikTok gegen Frauen, Schwarze Menschen, Jüdinnen und Juden, Homosexuelle oder Menschen mit Behinderung gehetzt und zu Gewalt aufgerufen wird, sprechen wir von Hate Speech. Hate Speech ist eine Form von Gewalt. Hate Speech kann verletzen, traumatisieren und dazu führen, dass sich Nutzer*innen aus der NetzÖffentlichkeit zurückziehen. Nicht selten sind Rassismus und Antisemitismus in Wort und Bild mal mehr und mal weniger offensichtlich versteckt. Auch seriöse Medien können rassistische und antisemitische Bilder verbreiten. Der Workshop regt dazu an, sich rassismuskritisch mit Medien auseinanderzusetzen. Es werden Beispiele zur Vermeidung von rassistischen und antisemitischen Inhalten in Wort, Bild und Schrift anschaulich erklärt. Inhalte des Workshops: • Es werden eigene Zugänge und Positionen im Bezug zu Rassismus und Medien erkannt und kritisch reflektiert • Historische Ursachen für Rassismus und Antisemitismus (in deutschen Medien) • Rassismus und Antisemitismus an ausgewählten Beispielen in sozialen Medien + Hate Speech • Handlungs- und Interventionsmöglichkeiten gegen Rassismus und Antisemitismus in den sozialen Medien Workshopleitung: Daniel Heinz Daniel Heinz ist Politikwissenschaftler und politischer Referent. Er forscht im Research Network in Queer Studies, Decolonial Feminismus, and Cultural Transformations (QDFCT) zu Videospielen und Geschlechter-/Sexualitätsbildern und leitet u.a. für die Bildungsstätte Anne-Frank Workshops zu den Themen Antisemitismus und Rassismus. Neben der Bildungsarbeit ist Daniel in Berlin ansässig und engagiert sich dort in der russlanddeutschen Community.

Kontakt

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