Rollenbilder in Videospielen

alle Jhg. | Geschlechter-Klischees | digital oder analog

  • 3 Stunden
  • Preis nach Absprache
  • Online-Sitzung oder Vor-Ort

Inhalte und Ablauf

Ziel des Workshops ist es, für Rollenbilder, Klischees und Diskriminierung in Videospielen und in der Videospiel-Community zu sensibilisieren und diese kritisch zu hinterfragen. Videospiele sind nichts ‚böses‘ und werden in diesem Workshop nicht verteufelt. Stattdessen führt der Workshop in eine kritische Lesart von Videospielen ein, in denen Spiele als Teil unserer Gesellschaft und auch als gesellschaftskritisches Medium betrachtet werden. Der Workshop wird eingeleitet durch eine kurze Einführung in die Geschichte von Videospielen. Im Kern des Workshops steht die Erstellung eigener Avatare und das Ausprobieren von Spielen, die sich im besonderen Maße kritisch mit Geschlecht, Sexualität und Rassismus befassen. Die Teilnehmenden erstellen innerhalb des Workshops eigene Inhalte, die sich mit dem Themenfeld auseinandersetzten. Als Ergebnis des Workshops haben die Teilnehmenden ein Verständnis von Videospielen als gesellschaftskritisches Medium vermittelt bekommen und können die Hintergründe für Rassismus, Sexismus und Homophobie in Videospielen einordnen. Inhalte des Workshops: • Die Geschichte von Videospielen – Videosiele in der Geschichte • Rassismus, Sexismus und Homophobie in Videospielen und der Gaming Community • Gesellschaftskritische Videospiele Workshopleitung: Daniel Heinz Daniel Heinz ist Politikwissenschaftler und politischer Referent. Er forscht im Research Network in Queer Studies, Decolonial Feminisms, and Cultural Transformations (QDFCT) zu Videospielen und Geschlechter-/Sexualitätsbildern und leitet u.a. für die Bildungsstätte Anne-Frank Workshops zu den Themen Antisemitismus und Rassismus. Neben der Bildungsarbeit ist Daniel in Berlin ansässig und engagiert sich dort in der russlanddeutschen Community.

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