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"Jede Schule kann sich fragen, ob sie Jugendliche empowert" - Dr. Anna Kasten im Interview

Aktualisiert: Juli 29

Homosexualität, Bisexualität, Transgender und Intersexualität gehören für uns zu den wichtigen Themen, die wir mit GemeinsamEinzigartig an Schulen bringen wollen. Um noch mehr darüber zu erfahren, haben wir mit Dr. Anna Kasten gesprochen, die an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena unter anderem zu queer-feministischen Themen forscht.


Frau Dr. Kasten, vielen Dank, dass Sie sich für das Gespräch mit uns Zeit genommen haben. Würden Sie zu Beginn sich und die Professur »Soziale Arbeit mit den Schwerpunkten Gender und Diversity« kurz vorstellen?


Ich bin Genderforscherin und Sozialarbeitswissenschafterin und vertrete aktuell die Professur „Soziale Arbeit mit den Schwerpunkten Gender und Diversity“ an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena.

Vielleicht kurz zum Hintergrund der Professur:

Geschlecht strukturiert, organisiert und reguliert ja das soziale Gefüge und bringt Subjektivierungsweisen hervor. Es reguliert auch, wie Institutionen funktionieren. Geschlecht agiert aber nicht alleine, sondern immer als

Interdependenz, das heißt, im Zusammenwirken mit anderen Machtkategorien wie Sexualität, race, soziale Herkunft, Alter, psychische und physische Fähigkeiten oder Weltanschauung.

Die Professur mit den Schwerpunkten „Gender und Diversity“ greift diese Interdependenzen auf. Sozialarbeitswissenschaft als eine kritische Gesellschaftswissenschaft untersucht Vergeschlechtlichungsprozesse und behält gleichzeitig die Handlungsebene im Blick. Es geht dabei um den Wissenstransfer, um die Übersetzung von der Theorie in die Praxis.


Welche Rolle spielen dort Queer Studies?

In der Ausrichtung der Professur nehmen - neben anderen kritischen Ansätzen wie zum Beispiel Postcolonial Studies, Disability Studies, Diversity Studies - auch Queer Studies eine zentrale Rolle ein. Denn heteronormative Diskriminierungen sind in der Gesellschaft weiterhin vorhanden. In der Lehre geht es darum, zukünftige Sozialarbeiter*innen so vorzubereiten, dass sie später die Mechanismen und die Effekte von Heteronormativität erkennen und demzufolge auch Interventionen dagegen entwickeln können. Daher sind Queer Studies ein wichtiger Bestandteil in der Ausrichtung der Professur.


Im Juni haben wir gerade den Pride Month gefeiert, der unter anderem an Aufstände gegen Polizeigewalt in den USA erinnert. Warum feiern wir diesen heute?


Im Zusammenhang mit dem Pride Month würde ich mich gerne den Überlegungen von Peggy Piesche anschließen, die von „Intersektionaler Erinnerungskultur“ spricht (Anm.: die verschiedene Identitäten, Geschichten und politische Aspekte mitdenkt). Es darf nicht ausgeblendet werden, dass an diesen Aufständen und diesem Widerstand gegen Polizeigewalt, gegen Polizeiwillkür und gegen Zwangsouting queere Menschen und auch Trans* Menschen of Color beteiligt waren. Das war auch ein Aufstand gegen Rassismus. Es ist wichtig, bei zukünftigen Sozialarbeiter*innen, egal in welchen Handlungsfeldern, sei es in der Eingliederungshilfe, sei es in der Altenarbeit, sei es in der Schule oder in der Jugendhilfe, dieses Bewusstsein für intersektionale Erinnerungskultur bereits im Studium zu schärfen.

Wichtig ist sich zu vergegenwärtigen, welche Geschichten gefeiert und welche ausgeblendet werden.

Außerdem bekommen Queer Studies durch den Bezug zum Pride Month eine konkrete Gestalt, indem Projekte im Rahmen des Studiums durch Studierende geplant und organisiert werden.


Das Thema ist also auch heute noch wichtig?


Ich denke, es kann nie an Wichtigkeit verlieren. Dabei geht es zum einen um Feiern, zum anderen aber auch ein Stück um Trauern.

Das, was bestimmte Personen und ihre Themen, Interessen und Bedürfnisse an Sichtbarkeit bekommen, kann gefeiert werden. Gleichzeitig aber wird betrauert, dass bestimmte Personen weiterhin Diskriminierung erfahren und dass ihre Lebensweisen, ihre Geschichten, ihre Interessen nicht vertreten, nicht gehört werden.

Gegenwärtig geht es beim Pride Month auch darum, eine Verbindung zu anderen Bewegungen herzustellen, zum Beispiel der Black Lives Matter-Bewegung, um gemeinsam Kräfte zu bündeln.


Neben der Sichtbarkeit geht es ja auch um eine Veränderung von Einstellungen und Haltungen. Der Christopher Street Day zum Beispiel ist ja sehr schrill, die Individualität wird gefeiert. Vielleicht könnte das auch schwierig sein, weil es für manche die einzige Form der Begegnung ist. Das könnte, zum Beispiel für ältere Menschen, auch abschreckend wirken, weil sie dann dazu gar keinen Zugang finden.


Ich sehe hier zwei Ebenen, einmal den CSD, der eine Sichtbarkeit bietet, gleichzeitig aber auch zum Beispiel für seine Kommerzialisierung des Themas und eine zu wenig kritische Haltung gegenüber Rassismus kritisiert wird. Deswegen ist es wichtig, bestimmte Fragen zu stellen: Welche Queers werden mitgedacht und welche nicht? Welche Repräsentationen bekommen eine politische Bühne und welche nicht? Wenn Behörden und Institutionen die Regenbogenflagge hissen, wird ein Zeichen der Solidarität (?) mit queeren Personen auf der symbolischen Ebene gesetzt. Auch dabei stellt sich aber die Frage: Für was steht das Zeichen? Der zweite Punkt betrifft den Umgang mit Personen, die latent homophobe Einstellungen haben. Ich würde eher Interventionen entwickeln wollen, die Vielfalt verstärkt sichtbar und lebbar machen.

Die Notwendigkeit, Präsenz zu zeigen und eigene Lebensgeschichten zu erzählen, damit eine Akzeptanz wächst, scheint teilweise problematisch zu sein. Es müsste darauf geachtet werden, dass Lebensgeschichten nicht instrumentalisiert werden, um heteronormative Diskriminierung zu beseitigen, denn das wäre verkehrt.


Was wäre hier Ihr Vorschlag, wie könnte man vorgehen? Wie sehen Sie in diesem Zusammenhang das Projekt GemeinsamEinzigartig?

Wichtig ist für solche Projekte, dass sie dauerhaft sind und eine langfristig solide Finanzierung haben. Es reicht nicht aus, wenn ein Mal alle zwei Jahre jemand kommt und etwas erzählt. Die Verankerung und die Etablierung in den Strukturen sind daher von entscheidender Bedeutung.

Ein Prinzip der Sozialen Arbeit ist ja auch die Lebensweltorientierung, also die Nähe zu den Lebenswelten der Adressat*innen. Das Projekt GemeinsamEinzigartig ermöglicht es, alltagsnah mit Jugendlichen zu arbeiten.



Wie wichtig sind Schutzräume für LGBTQI+ Mitglieder? Sind diese in der Corona Krise besonders gefährdet?


Solange in der Gesellschaft weiterhin Homophobie, Transphobie und Sexismus existieren, braucht es Schutzräume. Räume, in denen Personen das Gefühl des Empowerments entwickeln können. Als die Maßnahmen zum Corona-Lockdown beschlossen wurden, ist ganz schnell auf dieses Regime der Heteronormativität zurückgegriffen worden, indem sich zum Beispiel nur Personen treffen konnten, die einem gemeinsamen Haushalt angehörten. Das heißt, ältere LGBTIQ, die diese Strukturen einer heteronormativen Kleinfamilie nicht haben oder andere LGBTIQ, die über andere Familien- oder Lebensformen verfügen, fielen da sofort raus. Was nehmen wir also aus der Coronazeit mit?

Zum Beispiel, wie wichtig es ist, bei der Entwicklung von Schutzkonzepten, diese nicht an einer Lebensform – nämlich der heteronormativen – auszurichten, sondern zu überlegen, wie andere Lebensformen bei diesen Schutzmaßnahmen berücksichtigt werden können.



Oder die Personen müssen ihre Meinung einbringen können bzw. dauerhaft in Planungen eingebunden werden. Wie es zum Beispiel auch bei Menschen mit Behinderungen wichtig ist.

Richtig. Und wenn eine zweite Welle auf uns zukommen sollte, wäre es wichtig zum Beispiel Menschen mit Beeinträchtigungen einzubeziehen und ganz allgemein Lebenslagen und Lebensweisen von verschiedenen Personen zu berücksichtigen.


Seit 2019 haben immer sich immer mehr Städte und Gemeinde in Polen als „LGBTQ-freie Zonen“ erklärt. Sie geben an, Kinder und Familien vor "homosexueller Propaganda" und moralischem Verfall schützen zu wollen. Wie bewerten Sie diese Entwicklung? Können Sie beschreiben, wie sich das entwickelt hat?


Für mich stellen diese LGBTIQ-freie Zonen eine neue Form von Antifeminismus dar. Bis vor ein paar Jahren hat diese Form des Antifeminismus mit dem Begriff „Gender-Ideologie“ operiert. Seit ein paar Jahren, vor allem seit der „Kommunalcharta der Familienrechte“ der Podhale-Vereinigungen wurde ein Aufruf für eine staatliche Legitimierung dieser neuen Form von Antifeminismus gestartet. Was ist neu an diesem Aufruf? Mit LGBT werden konkrete Personen gemeint. In antifeministischen Strömungen wird die Abkürzung „LGBT“, die für „Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender“ steht, verwendet. Konkrete Personen werden adressiert und als Feindbilder konstruiert.

Es handelt sich um eine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die eine staatliche Legitimierung bekommt, indem Gemeinden und Kommunen diesen Beschluss unterschreiben. Sie bekommt auch eine Legitimierung durch die Presse, zumindest durch Teile der Presse.

Wenn das Magazin Gazeta Polska einen Aufkleber mit der durchgestrichenen Regenbogenflagge mit der Überschrift „LGBT-freie Zone“ abdruckt, erreicht die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit eine breite Öffentlichkeit.



Was bedeutet das für die Mitglieder der Community?

Die Entstehung dieser Zonen ist mit Gewalt gleichzusetzen. Die Effekte dieser Gewalt finden sich in den Lebenswirklichkeiten von LGBTIQ* Personen.

Das sind ja Momente, wo Personen bedroht werden, wo Personen im Alltag mit Feindseligkeit konfrontiert werden, also sozusagen der Verneinung der eigenen Person im eigenen Staat, in einem Land, das ein Mitgliedsstaat der Europäischen Union ist.

Das geht ja dann auch wieder mit weniger Sichtbarkeit einher.

Ja genau. Und dass man bei Sichtbarkeit mit einer gewaltförmigen Reaktion rechnen muss. Deswegen auch ist nochmal die Frage, welche Sichtbarkeit wir brauchen. Das Thema ist sichtbar im Sinne dieser gewaltförmigen antifeministischen Strömungen.


Was würden Sie sich in der gesellschaftlichen Entwicklung wünschen? Welche Veränderungen brauchen wir?

Ich würde mir wünschen, dass wir diesen intersektionalen Gedanken verstärkt in den Vordergrund rücken.

Dass sich die kritischen Stimmen, sei es aus der Richtung der Diversity Studies, aus den Disability Studies, Queer Studies, aus der Black Lives Matter-Bewegung zusammentun und Solidarität bekunden.

In Bezug auf die Soziale Arbeit wäre es möglich, auch lokale Projekte zu starten. Die Hochschulen wurden ja gegründet, um praxisnah und lokal zu handeln. Es können Interventionen entwickelt werden, um Personen mit bestimmten Einstellungen mitzunehmen und sich für Vielfalt einzusetzen. Durch eine wissenschaftliche Begleitung könnte evaluiert werden, was gut war und was nicht und wer erreicht wurde. Eine stabile finanzielle Förderung, die den Transfer zwischen Theorie und Praxis in lokalen Zusammenhängen stärkt, wäre wünschenswert.



Wobei es da vielleicht schon einen Stadt-Land-Unterschied gibt, oder?


Mich interessieren ländliche Regionen. Thüringen als ein ländlich geprägtes Bundesland, in dem die Hochschule ihren Sitz hat, eignet sich sehr gut, um lokale queer-feministische Interventionsprojekte zu entwickeln, um sie langfristig zu etablieren. Es ist daher umso wichtiger und interessanter, zu überlegen, wo wir Soziale Arbeit denken.



Das wäre auch unser Wunsch, dass dadurch, dass ich jemanden zuschalten kann in den Unterricht etwas ist, das auch regionsunabhängig funktionieren kann, oder unabhängig davon, ob es jemandem (auch physisch) möglich ist, in den Unterricht zu kommen.


Richtig, da eröffnet das Internet auch die Möglichkeit, mit Personen in Kontakt zu treten, mit denen ich sonst nicht in Kontakt komme. Oder Expertise in den Unterricht zu holen, oder ein Angebot, das sonst für ein zwei Stunden nicht möglich wäre.



Welche Rolle spielt das Internet beim Empowerment? Gibt es weitere Chancen?

Auf jeden Fall. Im Zuge der Analysearbeit für meine Promotion habe ich festgestellt, dass in Polen alleinerziehende Mütter das Internet nutzen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Im Internet lassen sich unterschiedliche Unterstützungsformate finden. In kleineren Städten in Polen wird die Hilfe besonders für alleinerziehende Mütter hauptsächlich von der katholischen Kirche geleistet und mit dieser Hilfe geht ein bestimmtes an der Heteronormativität orientiertes Familien- und Frauenbild einher. Im Internet hingegen entstanden Plattformen, die sowohl praktische Informationen bereithalten als auch Single Mütter empowern.

Das Internet bietet auf der individuellen Ebene Personen Möglichkeiten und Räume auf virtuelle Unterstützungsformate zurückzugreifen.

Auf der organisationellen Ebene bietet das Internet eine sehr schöne, sehr bunte Möglichkeit, Öffentlichkeitsarbeit lokal unabhängig durchzuführen und Netzwerke zu bilden. Netzwerke nicht nur unter Fachkräften, sondern auch unter Personen, die sich von dem Thema angesprochen fühlen.

Auf der anderen Seite birgt das Internet die Gefahr, dass die Angebotsstruktur in der virtuellen Welt ausgebaut wird und gleichzeitig die Regionen und die Strukturen vor Ort vernachlässigt werden. Die Angebote müssten sich ergänzen, es kann nicht alles im Internet stattfinden.

Mich interessiert in Bezug auf die Soziale Arbeit: Wie eignen sich die Sozialarbeitenden die virtuelle Welt an? Wie machen sie sich die virtuelle Welt zunutze? Welche neuen Handlungsmethoden entwickeln sie? Wie berücksichtigen sie die Möglichkeiten sozialer Medien in ihren Konzepten?


Wie sehen Sie das Thema LGBTQI+ im Zusammenhang mit Kindern und Jugendlichen? Brauchen wir eine besondere Sensibilisierung oder Vorbilder/ Unterstützung?


Im Jahr 2017 wurde in der Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gefragt, wie Personen reagieren würden, wenn ihr Kind homosexuell wäre. Es hat sich gezeigt, dass ungefähr 40 % der Befragten mit einer Abwehrhaltung reagiert haben. Das heißt, Kinder und Jugendliche sind verstärkt auf Schutz angewiesen. Wenn ich jetzt nochmal an die Corona-Zeit denke: Angenommen ein*e Jugendliche*r weiß, dass die eigenen Eltern eine homophobe Einstellung haben, kann aber wegen der Schutzmaßnahmen nur mit Personen aus dem gleichen Haushalt Kontakt haben. In diesem Fall können Online-Angebote Empowerment stiften.

So lange auf dem Schulhof weiterhin Wörter wie „Lesbe“, „schwul“ oder „Tunte“ als Schimpfwörter gebraucht werden, brauchen wir nicht nur einzelne Projekte, sondern sondern das Zusammenwirken von Schulsozialarbeiter*innen, Lehrkräften und Eltern, damit Schule ein homophobie- und sexismusfreier Raum wird.

So wie ich queer verstehe, würde ich mir wünschen, dass die Jugendlichen für sich selbst Vorbild werden, dass jede*r Jugendliche diese Queerness für sich selbst entwickeln kann, so wie er*sie versteht. Angebote vor Ort sind notwendig, um mit anderen in Kontakt und ins Gespräch zu kommen, um auch eigene Queer-Imaginationen zu entwickeln und diese Überzeugung und Stärkung der eigenen Vorstellung von sich selbst zu erreichen. Jede Gruppe bringt eine eigene Vulnerabilität mit sich. Nicht jede*r Jugendliche ist gleich, oder hat ähnliche Vorstellungen, welche Unterstützungsform er*sie sich wünscht.



Welche Rolle spielt dort Schulsozialarbeit aus Ihrer Sicht?

Achtung der Vielfalt ist ein Handlungsprinzip der Sozialen Arbeit. Somit ist eine Aufgabe von Schulsozialarbeiter*innen das Thema geschlechtlicher und sexueller Vielfalt in den Kontext der Schule einzubringen und in den Strukturen der Schule zu etablieren. Sei es in verschiedenen Projekten oder in der Beratung von Jugendlichen, deren Eltern oder auch dem Lehrpersonal.

Schule als Institution hat das Potenzial zu einem Raum für Empowerment zu werden, genauso wie der virtuelle Raum. Jede Schule „kann sich fragen“, inwiefern sie ein Ort ist, an dem queere Jugendliche empowert werden. Und wenn nicht, was braucht die Schule, damit sie zu so einem Ort wird? Welche Aufgaben sollten Sozialarbeitende dabei übernehmen?

Solche Prozesse können zum Beispiel von Schulsozialarbeiter*innen angestoßen und begleitet werden.


Ein sehr spannendes Thema, das man sicher noch viel weiter vertiefen könnte! Wie kann man Weiteres über Sie und Ihre Arbeit erfahren?

Auf der Homepage der Hochschule können Informationen zu meinen aktuellen Projekten gefunden werden.


Frau Dr. Kasten, vielen Dank für das spannende Gespräch!

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